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SYSTEMISCHE ANSÄTZE

„Werde, der Du bist.“
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Das systemische Denken geht davon aus, dass ein störungsfreies Funktionieren eines Systems einer natürlichen, gesetzmäßigen Ordnung folgt, wie etwa dem Einhalten der Rangfolge oder einem Recht auf Zugehörigkeit. Eine innere Instanz lässt uns sofort wahrnehmen, ob eine Handlung der Ordnung dient oder sie verletzt. Jedes Systemmitglied hat ein Recht auf Loyalität, Respekt, Achtung, Anerkennung und den Ausgleich von Geben und Nehmen. Bei Verstößen gegen die Ordnung kommt es zu Störungen, die ihre Dynamik auf einer unbewussten Ebene entfalten. Wenn die unbewusste Störung nicht erkannt wird, kann eine Lösung nicht gelingen

Das kann unser Verstand nicht begreifen, denn er versucht die Lösung auf der rationalen, logischen und bewussten Ebene zu finden. Führt die Verstandslösung nicht zum gewünschten Erfolg, wird gefragt: Wer oder was hat hier gestört? Warum hat es nicht funktioniert?

Bei Störungen zeigen sich im System unbewusste Verhaltensweisen wie Verstrickungen, Übertragungen und Identifikationen. Diese unbewussten Verhaltensweisen entziehen sich unserer Logik, unserem Verstand und unserer Selbstwahrnehmung. Sie korrespondieren direkt mit fehlgeschlagenen Lösungsversuchen aus unserer Herkunftsfamilie, mit denen wir uns in der gegenwärtigen Arbeitssituation konfrontiert fühlen, ohne die wirkenden Zusammenhänge zu erkennen, da die Inhalte verdrängt wurden. Wir werden missverstanden, eine Verschiebung der Selbst- und Fremdwahrnehmung, Kommunikationsprobleme usw. können die Folge sein. Durch eine systemische Supervision können die verdrängten Inhalte und damit die unbewusste Psychodynamik einer Störung im System sichtbar gemacht werden und gelöst werden. Die Lösungen finden sich dabei von selbst und müssen nicht gefunden werden, denn das Ziel ist, die natürliche Ordnung im System wiederherzustellen.

Besonders in beruflichen Zusammenhängen wird bei einer Störung unweigerlich der eigentliche Arbeitsauftrag oder das Ziel aus dem Focus verdrängt. Die zielorientierte Energie wird hauptsächlich für die Lösung der Störung benötigt. Die Mitglieder des Systems versuchen, die Störung zu identifizieren und nach Lösungen zu suchen. Da das nicht immer reibungslos gelingt, kommt es schnell zu unbewusst motivierten Handlungen und Verhaltensweisen, die immer tiefer in den Konflikt führen können. Jeder Konflikt, jede Störung entwickelt eine eigene unbewusste Psychodynamik, die unberechenbar, unkontrollierbar werden kann. Es kann zu Opfer-/Täter-Situationen kommen, die machtvolle, unsichtbare Fronten aufbauen. Hierbei gilt: Recht haben oder zu bekommen bedeutet nicht gleichzeitig auch, im Recht zu sein. Mitarbeiter tauchen in den Untergrund ab, schmieden vielleicht geheime Strategien, um eine gewisse Kontrolle zu behalten. Es kommt vielleicht zu chaotischen Situationen, die alte Versagens- und Verlustängste, Ohnmachts- und Minderwertigkeitsgefühle auslösen können. Schnell macht sich die Angst um den Arbeitsplatz breit und bald darauf kämpft jeder gegen jeden, um seine Existenz, seine Zugehörigkeit. Bei einer länger anhaltenden Störung kann es zu Verschiebungen der Führungs- und Mitarbeiterebenen kommen, zu auszerrenden Machtkämpfen und als letzte Konsequenz kann die Störung das System aushöhlen und zu Fall bringen.

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